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© 2008 fk-landimmo.de

Bauernhaus - Bauernhof auch zur Pferdehaltung Kreis Rems Murr


 

Objekt:

71500-LG

Region:

Kreis Rems Murr

Lage:

Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, Kreis Waiblingen, Baden-Württemberg
Direkt ab der Haustür wald- und wiesenreiches Ausreitgelände, Fahrrad- und Wandermöglichkeiten

Nutzung:

Individuelles, ländliches Wohnen, auch für mehrere Generationen , Wohnen und Arbeiten auf einem Anwesen, z.B. Büro oder Atelier, Arzt-, Tierarzt- oder Heilpraktiker-Praxis, kleinerer Reit- und Pensionsstall, Seminarbetrieb, Handel und Gewerbe, etc.

Grundstück:

50.760 m²

Wohnhaus mit Backhaus, Garten, Wiese: 17.103m²

Wiese (landwirtschaftliche Fläche): 19.544m²

Wiese und Bauplatz (neben Wohnhaus): 3.977m²

Wiese (landwirtschaftliche Fläche): 4.265m²

Scheune/Stall, Wiese, Bauplatz: 5.871m²

Weitere Flächen in Fußnähe können optional hinzu erworben werden

Wohnfläche:

ca. 200m² (ausbaufähig um weitere ca. 150m² im Bereich der Dachgeschosse)  

Baujahr:

1828 Wohnhaus

1839 Backhaus

1932 Scheune

 

Zustand:

Appartement: bezugsfertig

Hauptwohnung: renovierungsbedürftig

Wohnhaus gesamt: teilweise renovierungsbedürftig

Der Einbau einer Heizung und Arbeiten an der Elektrik sind einzuplanen

 

Denkmalschutz:

Ja

Kaufpreis:

398.000 Euro

Courtage:

Die Maklercourtage, zahlbar durch den Erwerber, beträgt 3,57% inkl. gesetzl. MwSt vom tatsächlichen Kaufpreis

 

 

Großes historisches Anwesen mit Ländereien und zwei Bauplätzen

 

In einem kleinen Weiler inmitten des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald befindet sich dieses historische Gehöft in sonniger Ortsrandlage.

Zum Anwesen auf rund 5 Hektar Land gehören das ehemalige Bauernhaus mit dem benachbarten Backhaus, ein Hühnerstall, eine große Scheune, eine Remise und zwei Bereiche, die zusätzlich als Bauplätze genutzt werden können. Für das Anwesen besteht zudem bislang ein Brennrecht. Das Wohnhaus wurde 1828 erbaut und bietet neben Wohnraum und Nutzflächen auch einen großen Gewölbekeller. Es  steht ebenso wie das benachbarte, freistehende Backhaus (Anno 1839) unter Denkmalschutz.

 

Hinter dem Wohnhaus erstreckt sich der große Bauerngarten nebst Hühnerstall, direkt angrenzend beginnen die Weide-/Grünflächen, die sich bis an den Waldrand erstrecken.

Dem Wohnhaus gegenüber liegt die mächtige Scheune mit benachbarter Remise. Im Jahre 1932 erbaut, steht sie nicht unter Denkmalschutz und könnte sowohl für Tierhaltung als auch gewerbliche Zwecke oder nach einem Umbau zu Wohnzwecken genutzt werden.

Für Ihre Pläne und Ideen reichen die an Haus und Scheune liegenden 5 Hektar nicht aus? – Kein Problem! Weitere 11 Hektar landwirtschaftliche Grundstücke in Fußnähe können optional zum Anwesen erworben werden.

Auszug aus der Beschreibung des Denkmalsamts:

Das große Bauernhaus und sein recht aufwendiges Backhaus bilden als funktionale Einheit eine Sachgesamtheit. Bis auf wenige Veränderungen ist sie gut überliefert. Sie ist ein anschauliches Beispiel für die Hauslandschaft der Region.

Das Haupthaus ist über einem Gewölbekeller (in Längsrichtung, parallel zur rückwärtigen Traufseite angeordnet) mit massivem Erdgeschoss und in Fachwerkkonstruktion ausgeführtem Obergeschoss und drei Dachgeschossen unter Satteldach errichtet. Keller und Vorkeller sind vom Rückgiebel aus erschlossen. Der Stall war vom Hauptgiebel aus zugänglich (heute Garage). Der Wohnstock wird über eine ursprünglich doppelläufige Freitreppe von der Traufseite erschlossen. Es handelt sich- wie in der Region bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts üblich – um ein spätes Sichtfachwerk mit kielbogig gefasten Schwellen, V-Streben in der Fensterbrüstungen und sehr regelmäßig ausgeführten, eigentlich konstruktiven Fachwerk. Die beiden traufseitigen Eckpfosten sind mit einer Art Girlanden verziert. Der Schlußstein im Haustürgewände ist bezeichnet: „Jacob Friedrich Ellinger 1828“. Daneben sitzt eine vierpaßförmige Öffnung. Das Wohngeschoss besitzt einen dreizonigen Grundriss mit zum Hauptgiebel sehr großer Stube (Türblätter ursprünglich überliefert) und Kammer, innenliegender Erschließung und Küche, rückwärtig weiteren Räumen. Das Dach ist über zwei liegenden Stühlen konstruiert.

Das zugehörige Backhäuschen ist im Türsturz bezeichnet: 1839. Es ist ein aus Sandsteinquadern gemauertes, mit Fachwerkgiebeln und Satteldach ausgestattetes, relativ großes privates Backhaus. Neben dem Eingang befindet sich eine ovale Öffnung.

Denkmal AfA:

Die unter Denkmalschutz stehenden Immobilien sind für Steuersparer und Kapitalanleger sehr interessant. Die reinen Modernisierungskosten für solche Häuser können Kapitalanleger acht Jahre lang mit jährlich 9 % und weitere vier Jahre lang mit 7 % steuerlich geltend machen. Für die Anschaffungskosten (ohne die Renovierungskosten) gibt es zusätzlich die lineare AfA.

Wichtig: Auch Eigennutzer von Denkmal-Immobilien profitieren von den hohen steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten (zehn Jahre lang jeweils 9 %  der Sanierungskosten)

 

 

Standard-AfA:

Käufer von gebrauchten Immobilien können das Gebäude linear abschreiben. Abgesetzt werden können nämlich fünfzig Jahre lang jeweils 2 % der Anschaffungskosten (ohne Grundstücksanteil) von der Steuer. Ausnahme: Häuser, die vor 1925 errichtet wurden. Hier gilt ein AfA von 2,5 % (vierzig Jahre lang). Abgeschrieben werden kann nur das Gebäude. Der anteilige Kaufpreis fürs Grundstück wird abgezogen. Er wird anhand der Bodenrichtwert-Tabelle der jeweiligen Gemeinde ermittelt.

 

 

 

 

 

 

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